1. Estenfelder Weinwanderung zu den historischen Weinlagen

Gute Stimmung bei den Gästen der Weinwanderung

Gute Stimmung bei den Gästen der Weinwanderung

Käppele am Tabor, Wolfgang Kröner stellt seinen Wein vor.

Käppele am Tabor,  Winzer Wolfgang Kröner stellt seinen Wein vor.

Abschluss am Eicheleinkreuz. Die Vorstandschaft und die Kehlbergwinzer

Abschluss am Eicheleinkreuz. Die Vorstandschaft und die Kehlbergwinzer

Prior Schmal alias Benedikt Koch für die Weinwanderung an.

Prior Schmal alias Benedikt Koch für die Weinwanderung an.

Der Freundeskreis der Kartause Estenfeld e. V. und die Kehlbergwinzer  Peter Vogel, Wolfgang Körner sowie Johannes Amend aus Rottendorf luden am Samstag, den 04. Juni 2016 von 16 bis 20 Uhr erstmalig zu einer Weinwanderung rund um die ehemaligen historischen Weinlagen in Estenfeld ein. Die Wanderung begann am Jesuitensee (in der Nähe der Weißen  Mühle Estenfeld) und führt zum Käppele am Tabor und endet am  Eicheleinkreuz mit wunderschönem Blick auf Estenfeld. Benedikt Koch als Prior Schmal führte die Gäste vorbei an den alten Weinlagen und erläuterte die Bedeutung für Estenfeld zur Zeit der Kartause Engelgarten. Teilweise sind die Mauern noch heute zu erkennen. An den Straßennamen Am Wengert und Am Stangenberg ist die Geschichte von Estenfeld heute noch sichtbar.

Am Jesuitensee, am Käppele am Tabor und am Eichelein stellten die  Kehlbergwinzer bei einer Weinprobe ihren Wein und Winzersekt vor. Die  Gäste konnten insgesamt 17 verschiedene Rot- und Weißweine sowie Sekte verkosten. Als besondere Spezialität wurde vom Winzer Peter Vogel der ESPINA  Silvaner trocken angeboten. Ein Wein, der erst kürzlich für den  Freundeskreis der Kartause Estenfeld e. V. abgefüllt wurde. Der Erlös  aus dem Verkauf soll dem Erhalt der Kartause zu Gute kommen.

Die Freunde der Kartause freuen sich über die Zusammenarbeit mit den  Kehlbergwinzern (Hinweis auf  https://www.facebook.com/Kehlbergwinzer-Rottendorf-eV-451249348341308/  und http://wuerzburgwiki.de/wiki/Rottendorfer_Kehlberg).

Sie möchten damit an den Weinbau in Estenfeld erinnern, der zur Zeit der  Kartäusermönche 11 Hektar umfasste.

Jugendforum in der Kartause Estenfeld, Generationenspielplatz von 0 – 100 Jahre

Jugendforum 2016 1. Bürgermeisterin Rosalinde Schraud, 2. Bgm Joachim Sadler und 3. Bgm Gerhard Knorz diskutieren mit den Jugendlichen

Jugendforum 2016 1. Bürgermeisterin Rosalinde Schraud, 2. Bgm Joachim Sadler und 3. Bgm Gerhard Knorz diskutieren mit den Jugendlichen

Gruppenfoto an der Kürnach an der Wiese hinter der Kartause

Gruppenfoto an der Kürnach an der Wiese hinter der Kartause

Präsentation der Ergebnisse auf dem Tablet

Präsentation der Ergebnisse mit dem Vorstand der Freundeskreis, den Ministranten, 2. Bgm Joachim Sadler und Mitgliedern aus dem Gemeinderat

Präsentation Dorfgruppe

Präsentation auf dem Tablet

Die Ministranten beim Workshop

Die Ministranten beim Workshop

Einen Badesee mit Lagerfeuerstelle zum Grillen, eine Seilbahn und ein Handwerkermuseum zum Ausprobieren. Dies sind einige Ideen der rund 20 Jugendlichen, die sich am Samstag, den 28.05.2016 Gedanken über die zukünftige Nutzung des Areals der Kartause im Zentrum von Estenfeld gemacht haben.   Die Idee zur Beteiligung der Jugend in diesem Thema entstand im Frühjahr bei einem Gespräch zwischen den Ministranten und dem Freundeskreis der Kartause. Daraufhin wurde ein Konzept erarbeitet, das jugendgerecht ermöglicht, sich mit dem Thema der Umgestaltung zu befassen.   Um 14:30 begann die Veranstaltung mit einem Kennenlernspiel, wie in der Jugendarbeit üblich. Darauf folgte eine kurze Vorstellungsrunde und ein Kurzfilm, der das Gelände der Kartause mit einer Drohne gefilmt zeigt. So konnten die Jugendlichen einen ersten Eindruck über die gesamte Fläche gewinnen. Danach folgte ein theoretischen Input zum Leben der Kartäuser Mönche, die ab dem Mittelalter das Dorfleben maßgeblich prägten. Der Rundgang durch die dazugehörigen hinteren Feldern, den Engelgarten, einem Gewölbekeller und eine unter Denkmalschutz stehende Scheune rundete die Informationsphase ab.

 

Nach einer Kuchenpause ging es weiter mit zwei Workshop-Phasen, um die Ideen aufzuschreiben. Diese wurden dann grafisch auf kleinen Kärtchen umgesetzt und auf große Plakate in den Bauplan geklebt. Um konkretere Wünsche zu äußern wurden der Innenhof mit Gebäuden und die Grünflächen auf getrennten Plakaten bearbeitet. Eine dritte Gruppe erstellte zusätzlich während einem Spaziergang durch Estenfeld eine „Jugendzeitung“ auf einem Tablet. Hier fotografierten die Jugendlichen Orte, die sie toll finden wie z.B. das Volleyball und Strandfußballfeld, aber auch Dinge, die sie nicht so schön finden. Darunter die rosafarbene Grundschule und ein Bolzplatz, der unter einer Kindertagesstätte verschwunden ist.

 

Das Jugendforum fand großen Anklang sowohl bei den Jugendlichen, als auch beim Gemeinderat, was die große Vertretung zeigt. Über den Tag verteilt wurde die Veranstaltung besucht von Rosalinde Schraud, 1. Bürgermeisterin (CSU) und Gerhard Knorz, 3. Bürgermeister, sowie den Gemeinderäten Johannes Streit (CSU) und  Britta Schneider (SPD). Sehr interessiert an den Ideen der Jugendlichen zeigte auch Pfarrvikar Matthias Karwath.

 

Der 2. Bürgermeister Joachim Sadler (SPD) bedankte sich an der Abschlusspräsentation herzlich bei den Jugendlichen und betonte, wie wichtig es sei, dass die Jugend sich einbringt, denn sie würden das Großprojekt Kartause in Zukunft tragen. Laut einer ersten Einschätzungen von den Gemeinderäten Füller Verena (UWG) und Pietschmann Johannes (SPD) wird es aus rechtlicher Perspektive einfacher sein, mit der Umgestaltung des Außenbereichs zu beginnen.

 

Bewundernd wurde auch erwähnt, dass für alle Generationen mitgedacht wurde. So ist der Spielplatz explizit für 0-100 Jahre beschildert. Dazu gibt es eine direkte Verbindung zum Seniorenbetreuungszentrum durch einen erweiterten Radweg, wenn es nach den Jugendlichen geht. Auch historische Elemente wurden sehr stark mit einbezogen. So sollen im Park wieder Espenbäume angepflanzt werden, denen Estenfeld seinen Namen zu verdanken hat. „Kochen wie Oma“ war eine gewünschte Veranstaltung, bei der man wieder lernen kann, wie früher im Dorf Brot gebacken wurde, oder wie der Apfel in die Flasche kommt.

 

„Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die das Bewusstsein für Kultur und eine gemeinsam gestaltete Dorfmitte gefördert hat“, so der 1. Vorsitzende des Freundeskreises Joachim Iwanowitsch. „Die Teilnehmer waren auch richtig beeindruckt und begeistert“, so Theresa Störlein, Mitorganisatorin der Veranstaltung. Die Kartause soll in Zukunft als Ortszentrum für die Gemeinde genutzt werden.  Es soll Platz geben für Vereine und private Feste sowie für Sport, Gastronomie und Erholung. Da waren sich alle Jugendlichen einig.

Estenfelder Weinwanderung am 04.06.2016

Weinwanderung 2016

Weinwanderung 2016

Der Freundeskreis führt die erste Estenfelder Weinwanderung mit dem Rottendorfer Kehrbergwinzer Verein durch. Beginn ist am Samstag, den 04.06.2016 um 16 Uhr am Jesuitensee und geht über das Käppele am Tabor zum Kreuz am Eichelein. Dabei werden die Weine der Kehrbergwinzer und der ESPINA Silvaner trocken an den drei Stationen ausgeschenkt. Die Gäste wandern durch die Estenfelder Flur vorbei an den ehemaligen historischen Weinlagen. Die Wanderung umfasst eine Länge von ca. 5 km und Ende am Kreuz am Eichelein.

Historische Karte des Weinbergs am Jesuitensee gegenüber dem Schützenhaus.

Historische Karte des Weinbergs am Jesuitensee gegenüber dem Schützenhaus.

 

 

Jugendforum in der Kartause am 28.05.2016

Link

Neues BildDie Ministranten Estenfeld und

der Freundeskreis der Kartause Estenfeld e. V.

laden alle interessierten Jugendlichen und junge Erwachsene

zu einem Jugendforum ein.

 

  • Was findet ihr toll an Estenfeld und was möchtet ihr ändern?
  • Hier ist eure Meinung erwünscht!
  • Insbesondere wollen wir uns die Kartause ansehen und eure Ideen sammeln, was darin einmal entstehen könnte.

Ihr wollt an der Gestaltung eures Dorfes mitarbeiten?

Dann kommt am Samstag, den 28.05.2016 um 14:30 – 18:30 Uhr zur Kartause.

Wir wollen uns dort zusammen umschauen und anschließend eure Ideen in verschiedenen Workshops festhalten.

Die Anregungen werden (am Ende des Tages) an die 1. Bürgermeisterin Rosalinde Schraud und den Gemeinderat weitergegeben.

Wir freuen uns auf euer Interesse!

Theresa Stöhrlein

Ministranten Estenfeld

Joachim Iwanowitsch

1. Vorsitzender Freundeskreis der Kartause Estenfeld e. V.

 

ESPINA Silvaner trocken beim Weinfrühling in Rottendorf

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Die Freunde der Kartause besuchten den 4. Weinfrühling in Rottendorf. Bild mit der Weinkönigin Kristin Langmann

ESPINA hell und trocken. Das helle Vollbier und der Silvaner trocken.

ESPINA hell und trocken.
Das helle Vollbier und der Silvaner trocken.

Die Freunde der Kartause besuchten den 4. Weinfrühling in Rottendorf

Ein Sonntagspaziergang führt die Mitglieder des Freundeskreis der Kartause Estenfeld e.V.  von Estenfeld nach Rottendorf in die Erasus Neustetter Halle zum 4. Weihfrühling. Die Kehlbergwinzer stellten bei einer Weinprobe ihre Weine und Winzersekt vor.  Die Gäste konnten 17 verschiedene Rot- und  Weißweine verkosten darunter waren neben Müller-Thurgau und Silvaner auch  alte Rebsorten wie der Urfränkische oder der Alte Satz.

Als besondere  Spezialität wurde vom Winzer Peter Vogel der ESPINA Silvaner trocken angeboten. Ein Wein, der für den Freundeskreis abgefüllte wurde und dessen Erlös dem Erhalt der Kartause zu Gute kommen wird.  Die Freunde der Kartause freuen sich über die Zusammenarbeit und möchten damit an den Weinbau in Estenfeld erinnern, der zur Zeit der Kartäusermönche 11 Hektar umfasste.

Zusammen mit der fränkische Weinkönigin Kristin Langmann aus Bullenheim konnten wir mit den Winzern Peter Vogel, Wolfgang Körner und Johannes Amend mit einem guten Tropfen anstoßen.

Geschichtswerkstatt alte Ansichten von Estenfeld

 Bei der „Geschichtswerkstatt“ des Freundeskreises der Kartause stellte
Jochen Jörg Fotos aus seinem großen Bilder-Archiv vor. Dieses umfasst etwa
2500 Ortsansichten von Estenfeld. Zugleich rief der 36-jährige Estenfelder
die Besucher auf, ihn beim weiteren Ausbau seines Archivs zu unterstützen.
„Ich bin mir sicher, dass es in Alben, Kartons und Schränken noch viele
Fotos oder Dias gibt, die das Estenfeld von früher zeigen“, sagte er. Das
könnten auch Aufnahmen sein, auf denen Menschen zu sehen sind. Jörg möchte
seine Sammlung später der ganzen Bevölkerung zur Verfügung stellen – in
Buchform oder als DVD. Wer alte Ortsansichten von Estenfeld zu Hause hat,
kann sich bei Jochen Jörg melden unter Tel. (0 93 05) 98 78 15 bzw.
0160-820 35 39. Jeder kann seine „Schätze“ behalten, sie werden nur kurz
entliehen, eingescannt und wieder zurückgegeben.

St.-Mauritius Straße um 1970

St.-Mauritius Straße um 1970

Bachhaus Geiger um 1970 Foto: Max Breunig

Bachhaus Geiger um 1970 Foto: Max Breunig

 

Nach der Treibjagd 1984 Foto: Herbert Lorenz

Nach der Treibjagd 1984 Foto: Herbert Lorenz

 

 

Rauhnachtwanderung besucht die ehemalige fürstbischöfliche Schäferei

Zur 3. Laternenwanderung in der Rauhnacht hatte der Freundeskreis der Kartause Estenfeld e. V. eingeladen.

Beim einstündigen Rundgang durch den historischen Ortskern erzählte der „Prior“ der Kartause Estenfeld, „Johann Baptist Schmal“, alias Apotheker Benedikt Koch, „Gschichtli“ und Geschichte aus Estenfeld.

In diesem Jahr führte die „Prozession“ von der Schafmauer zur Neuen Pfarrkirche über das Spätzeck zur Kartause.

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Am Gemeindeparkplatz begrüßte der „Prior Schmal“ Groß und Klein, diesmal ca.
350 Personen, teil nahmen dieses Jahr auch erstmals Flüchtlingsfamilien. Er hob die Besonderheit der Rauhnächte zwischen Weihnachten und Heilige-Drei-Könige hervor. In diesen Nächten ziehen pelzige Dämonen umher, früher wurden Ställe mit Weihrauch beräuchert, um diese zu vertreiben.

Die erste Station der Wanderung war die fürstbischöfliche Schäferei in der Nähe vom Rathaus und Kindergarten. Sie wurde 1712 vom Hofkammerdirektor Gallus Jakop als Doppelgebäude mit Scheune errichtet.

Ein Teilgebäude wurde 1862 als Kinderbewahranstalt genutzt, aus welcher 1889 der erste Kindergarten der Erlöser-Schwestern entstand. Im Jahre 1967 wurde mit dem Bau des Kindergartens St. Michael ein Teil der Schäfereischeune abgerissen. So entstand die Zufahrt vom Altort in das Neubaugebiet um die St.-Mauritius-Straße.

Das derzeitige Rathaus wurde 1873 als neue Schule errichtet, jedoch 1976 nach dem Bau der neuen Hauptschule als solches genutzt.

Im Hof der ehemaligen fürstbischöflichen Schäferei, im Hintergrund das Rathaus

Im Hof der ehemaligen fürstbischöflichen Schäferei, im Hintergrund das Rathaus

Weiter ging der Weg entlang der Mauer, welche die Schäferei umrandete. „An der Schafmauer“ zeigte Prior Schmal die bauliche Entwicklung von Estenfeld nach dem
2. Weltkrieg auf. Hier entstanden durch private Bauträger, wie Eigentumsbau Nürnberg (EiBa), das St.-Bruno Werk Würzburg und die Fa. Zapf Bayreuth das neue Estenfeld.

 

Eine weitere Station war die Neue Pfarrkirche St.-Mauritius. Von 1903 bis 1928 wurde sie von Pfarrer Wilhelm Barth geplant und errichtet, da die alte Kirche zu klein geworden war. Am 25. Mai 1924 wurde der Bau nach den Wirren des 1. Weltkrieges und der Weltwirtschaftskrise von 1922 feierlich eingeweiht. So kostete 1923 aufgrund der Inflation, die obere Steintreppe knapp 45 Billiarden Reichsmark.

Am Bau des Pfarrheims waren von 1949 bis 1980 die Pfarrer Philipp Schugmann, Joseph Knapp und Karl Wenzel beteiligt gewesen. Aus einer alten Scheune entstand das neue Haus für die Pfarrei und die kirchliche Jugend.

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Das Schulzebergle ist ebenfalls ein historischer Ort. Hier stand ab 1337 die Burg der Brüder Hans und Rüdiger von Espenfeld, die den „Zent“ eingetrieben haben. Die Burg wurde 1525 im Bauernkrieg gestürmt und abgerissen. Der Besitz ging an die Herrn von Grumbach über, die jedoch seit 1682 ausgestorben sind.

In der Nähe liegt auch das Spätzeck von Estenfeld, an der Kreuzung der Bäckerei Rösner war früher der Versammlungsort der Jugend und sozusagen das soziale Netzwerk für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis etwa 1980.

Das Ende der Wanderung durch die Geschichte von Estenfeld fand im historischen Hof der Kartause aus dem Jahre 1668 statt. Seit 1345 waren die Mönche der Kartause Engelgarten aus Würzburg durch Schenkung und Grunderwerb die Dorfherren von Estenfeld. Sie bauten im Jahr 1700 eine Klosterkirche, die im Zuge der Säkularisation 1810 abgerissen wurde.

 

Der Ausklang fand im Hof der Kartause bei Glühwein, Punsch, Pfeffernüssen, Rauhnachtlikör und Gulaschsuppe von den Maltesern statt.

Glühwein, Punsch und Gulaschsuppe im Hof der historischen Kartause

Glühwein, Punsch und Gulaschsuppe im Hof der historischen Kartause

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Der vordere Teil der Kartause ist seit 2001 im Besitz der Gemeinde Estenfeld. Ab dem 1. Juli 2016 wird die Gemeinde Alleineigentümerin des
17.000 m² umfassenden historischen Areals sein. Mit dem Kauf der sog. hinteren Kartause wurde die Teilung durch die Säkularisation von 1803 rückgängig gemacht.

Die Scheune im hinteren Teil der Kartause

Die Scheune im hinteren Teil der Kartause

Erstmalig konnte die 300 m² große Scheune der Öffentlichkeit im hinteren Teil vorgestellt.

 

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Mit der Laternenwanderung in der Rauhnacht möchte der Freundeskreis der Kartause Estenfeld e. V. für die Reaktivierung der Kartause als dörfliches Zentrum werben.

 

 

Rauhnachtwanderung 2016

Laternenwanderung in der Rauhnacht

Am Dienstag, den 05.01.2016 treffen wir uns um 17:00 Uhr

am Gemeindeparkplatz in der Unteren Ritterstraße

zu einer Laternenwanderung durch den Altort von Estenfeld mit dem „Prior“ der Kartause. Zwischendurch hören wir „Geschichtli“ und Geschichte aus Estenfeld während unseres etwa einstündigen Rundganges.

Die Laternenwanderung endet im Hof der Kartause bei Glühwein, Rauhnachtlikör, alkoholfreiem Punsch, Weihnachtsplätzchen und einer Suppe aus der Gulaschkanone von den Maltesern aus Estenfeld.

Herzliche Einladung ergeht an alle.

Bitte Laternen mitbringen, insbesondere die Kinder.

Freundeskreis der Kartause Estenfeld e.V.
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Kaufvertrag Kartause wurde am 09.November 2015 unterschrieben

Der 09. November 2015 ist ein historischer Tag für Estenfeld!

 

Der Kaufvertrag zum hinteren Teil der Kartause wurde beim Notar zwischen der Familie Keller und der Bürgermeisterin Rosalinde Schraud unterschrieben und der Beschluss des Gemeinderates vom 19.05.2015 vollzogen.

 

Der vordere Teil der Kartause befindet sich schon seit 2001 im Besitz der Gemeinde Estenfeld. Mit dem Kauf ist die Teilung der Kartause Engelgarten in Estenfeld aufgehoben. Im ZugKartause Estenfeld historische Ansicht ca 1817e der Säkularisation 1803 wurde das Anwesen der Kartäuser Mönche in zwei landwirtschaftliche Anwesen geteilt und verkauft. Mit der Auflösung des Klosters wurde der Altar der Kirche und das Chorgestühl verkauft, die Kirche aus dem Jahr 1700 abgerissen.